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Weihnachtsspecial: 20. Dezember – Dell Latitude Z600

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Dell_Latitude_Z600Interessante Notebooks gab es in diesem Jahr einige, doch das Latitude Z600 von Dell ragt heraus. Nicht nur weil es schlank und schick ist, sondern weil Dell ihm eine Induktionsladestation zur Seite stellt, so dass man den Akku laden kann, ohne ein Kabel anstecken zu müssen.

Völlig losgelöst

Ganz ohne Kabel kommt man auch als Notebook-Nutzer nicht aus. Der Mobilrechner geht zwar drahtlos ins Internet und kann sich via WLAN, Bluetooth und Wireless USB mit Peripherie-Geräten unterhalten, doch spätestens wenn der Akku leer ist, muss man wieder ein Kabel einstöpseln. Bislang zumindest, denn bei seinem Latitude Z600 hat sich Dell eine clevere Lösung einfallen lassen, um auch dieses Kabel abzuschaffen: eine Induktionsladestation. Stellt man das Notebook auf diese, wird der Akku geladen – drahtlos. Und auch für die Anbindung von Peripherie-Geräten braucht man keine Kabel an das Notebook hängen. Monitor, Drucker, Lautsprecher und externe Festplatten werden an die Dockingsstation angeschlossen, die mit dem Notebook ebenfalls drahtlos, via Ultra Wide Band (UWB), in Verbindung steht.

Völlige mobile Freiheit hat man damit zwar nicht, da das Notebook noch immer regelmäßig auf die Ladestation muss. Man spart sich aber das stetige Ein- und Ausstecken von Kabeln. Zum Arbeiten oder Surfen lümmelt man bequem auf dem Sofa und hat trotzdem Zugriff auf ganz normale USB-Drucker und externe Festplatten. Und ist man fertig, stellt man das Notebook einfach auf der Ladestation ab.

Einen kleinen Haken hat das Ganze allerdings doch: In Deutschland ist bislang nur das Notebook zu haben, nicht jedoch Ladestation oder Wireless Dockingstation. Beide verkauft Dell derzeit nur in den USA. Kostenpunkt: jeweils 349 Dollar.

Das Latitude Z600 ist an der dicksten Stelle nur zwei Zentimeter dick und wiegt zwei Kilogramm – nicht schlecht für ein Gerät mit 16 Zoll (1600 x 900 Pixel).

In der 1500 Euro teuren Standardausstattung wird das Z600 von Core 2 Duo SU9400 mit 1,40 GHz angetrieben und ist mit 2 GByte Arbeitsspeicher bestückt. Dazu kommen ein Solid State Drive mit 64 GByte und ein externer DVD-Brenner. Bei Bedarf lässt sich das Notebook auch mit Core 2 Duo SU9600 (1,60 GHz), 4 GByte RAM sowie zwei SSDs à 256 GByte ausrüsten, der DVD-Brenner durch ein Blu-ray-Laufwerk ersetzen und ein stärkerer Akku verbauen. Der Preis klettert dann auf etwa 3500 Euro.

Beim Betriebssystem setzt Dell auf Windows 7, doch es ist auch ein schlankes Linux an Bord, das bei Bedarf in zwei Sekunden hochgefahren ist und Zugriff auf Mails, Internet und Office-Dokumente gewährt. Bei letzteren gibt es allerdings nur Lesezugriff. Dell nennt dieses Feature Latitude On, das einen ebenfalls im Notebook steckenden ARM-Prozessor nutzt und den Akku nur sehr dezent belastet, so dass er sogar einige Tage durchhalten soll. [Daniel Dubsky]

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 Weihnachtsspecial: 20. Dezember – Dell Latitude Z600

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